
Kronen Zeitung
„VERGESSE NICHT ...“
Rudelbildung! Adeyemi erklärt provokanten Jubel
Wilde Szenen in der Nachspielzeit der Bundesliga-Partie zwischen Stuttgart und Dortmund. Nachdem es nach den späten Toren für den BVB zu einer Rudelbildung gekommen war, erklärte Karim Adeyemi – Torschütze zum 1:0 – nach der Partie, warum er gar so provokant gejubelt hatte.
Bis in die Nachspielzeit hinein hatte alles auf ein torloses Unentschieden hingedeutet, ehe erst Adeymi (90+4.) und nur kurz darauf Julian Brandt (90+6.) die Gäste jubeln ließen. Nachdem der ehemalige Salzburger nach seinem Treffer mit Blick auf die Stuttgart-Fans den Zeigefinger an die Lippen gehalten hatte, brachte das 2:0 das Fass zum Überlaufen.
Rasch kam es zur Rudelbildung, Stuttgart- und Dortmund-Spieler hatten sich einige Nettigkeiten auszurichten, das Schiedsrichterteam hatte durchaus Mühe, die Situation zu beruhigen.
„Das ist stecken geblieben“
Auf die Szenen angesprochen meinte Adeymi nach Schlusspfiff in der Mixed Zone: „Normalerweise bin ich nicht der Spieler, der den Fans etwas zeigt, aber ich bin jetzt fast vier Jahre bei dem Verein und vergesse nicht die Spiele, dass Stuttgart bei uns gespielt und das Gleiche gemacht hat. Das ist stecken geblieben bei mir und deshalb gab es heute auch so einen Jubel. Das soll nichts Persönliches sein, sondern nur ein Reminder daran, dass ich nichts vergessen habe.“
Auch Stuttgart-Stürmer Deniz Undav äußerte sich nach dem Spiel zu den hitzigen Szenen, gegenüber Sky meinte der 29-Jährige: „Das war ein provokanter Jubel, ich glaube mit der Begründung, dass ich das letztes Spiel in Dortmund gemacht habe. Die Fans waren natürlich aufgebracht.“ Mit der Niederlage fiel der VfB in der Bundesliga-Tabelle nun auf Rang vier zurück, 20 Punkte fehlen der Truppe von Sebastian Hoeneß mittlerweile auf Leader Bayern München.
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